IDEA StatiCa Checkbot verwaltet Ihre BIM-Workflows und bietet Ihnen:
- Eine übersichtliche Liste aller importierten Elemente, einschließlich des Status geprüft/nicht geprüft
- Einen Bericht für alle analysierten und nachgewiesenen Elemente
- 3D-Visualisierung der importierten Bauteile und Lasten
- Eine Konvertierungstabelle für Materialien und Querschnitte
- Verwaltung von Lastkombinationen
Checkbot ist sowohl mit der kostenpflichtigen kommerziellen Lizenz als auch mit der kostenlosen Basic-Lizenz verfügbar. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Checkbot Free es nicht erlaubt, Bemessungselemente in den anderen Anwendungen wie Connection, Member oder Detail zu bemessen und zu berechnen.
Der größte Vorteil des Werkzeugs besteht darin, dass es nicht nur die Geometrie der ursprünglichen Struktur erfasst, sondern vor allem die Belastung und die Schnittgrößen aus der Berechnung. Jeder Ingenieur, der Schnittgrößen von einer Berechnung in eine andere überträgt, weiß, wie schwierig es sein kann, alle Kräfte im richtigen Koordinatensystem zu halten. Checkbot kann das für Hunderte von Lastkombinationen und Dutzende verschiedener Werkzeuge aus jeder unterstützten Software durchführen.
Daten in Checkbot importieren
1) BIM-Links
Checkbot funktioniert als eigenständige Anwendung und ermöglicht es Anwendern, jede Tragwerksplanung über BIM-Links direkt in Fremdsoftware zu öffnen. Die Importleiste unterscheidet sich geringfügig, je nachdem, ob es sich bei der Quellsoftware um ein CAD- oder FEA-Programm (Finite-Elemente-Analyse-Software) handelt. Sie können jederzeit die unterstützten Integrationen für Stahlbau-CAD-/FEA-Software sowie deren bekannte Einschränkungen prüfen und die Liste der unterstützten Versionen von Anwendungen Dritter einsehen.
In den folgenden Schritt-für-Schritt-Tutorials lernen Sie, wie Sie Ihre Verbindungen und Bauteile mithilfe des BIM-Links zwischen IDEA StatiCa und anderer Software bemessen und Normnachweise dafür führen.
- ... und weitere
Wenn ein Checkbot-Projekt mithilfe des BIM-Links erstellt wird, müssen die Knoten und Bauteile ausgewählt werden, um Verbindungen oder Bauteile zu importieren.

Verbindungen/Bauteile importieren
- Connection – importiert nur einen ausgewählten Knoten und die angeschlossenen Bauteile in die Checkbot-Anwendung.
- Member (nur Berechnungssoftware) – importiert ausgewählte Knoten und Träger, die für den Nachweis in der Anwendung IDEA StatiCa Member grundlegend sind.

2) SAF/IOM
Eine weitere Möglichkeit, Daten aus CAD-/FEA-Software zu importieren, bietet das IDEA Open Model (IOM). Es ermöglicht außerdem den Import und die Verarbeitung des weit verbreiteten Structural Analysis Format (SAF). Eine SAF-Datei kann aus SCIA Engineer, Dlubal-Software, FEM-Design, SOFiSTiK, Risa 3D, FRILO, Allplan, AxisVM, ConSteel und vielen weiteren exportiert werden.

Konvertierung
Wenn ein Querschnitt oder ein Material beim Import nicht automatisch erkannt wird, erscheint eine neue Konvertierungsregisterkarte, in der Sie es manuell aus unserer Querschnitts-/Materialbibliothek zuweisen können. Diese Zuordnungen werden anschließend in Ihrem Benutzerkonto für die künftige Verwendung gespeichert und müssen daher nicht erneut definiert werden.

Wenn die Querschnittszuordnung fehlerhaft erstellt wurde oder angepasst werden muss, können Sie eine neue Zuordnung hinzufügen, indem Sie auf die Plus-Schaltfläche klicken, oder eine bestehende entfernen, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und Löschen wählen.

Alle in Checkbot verwendeten Materialien sind in der Registerkarte Materialien aufgelistet. Alle importierten Materialien und Querschnitte sind für Änderungen gesperrt. Um ihre Parameter zu ändern, muss eine Kopie erstellt oder ein komplett neues Material hinzugefügt werden.

Die Konvertierungsregisterkarte wird für jede Bemessungsnorm in einer separaten .XML-Datei im folgenden Ordner gespeichert:
C:\Users\YOURUSERNAME\AppData\Local\IdeaStatiCa
Dort können die Konvertierungsdateien manuell bearbeitet, vollständig gelöscht, gesichert oder mit anderen Anwendern geteilt werden.
Nummerierung und lokales Koordinatensystem
Die Nummerierung und das lokale Koordinatensystem der Bauteile in Checkbot und in Fremdsoftware können unterschiedlich sein. Da Checkbot auf einem Lastzuordnungsalgorithmus basiert, besteht kein Grund zur Sorge. Checkbot erkennt und identifiziert die entsprechenden Bauteile und weist ihnen zuverlässig die korrekten Lasteffekte zu.
Arbeiten mit Checkbot
Lastkonfiguration
Der Lastkonfigurator zeigt die importierten Lastfälle und Lastkombinationen an. Die erste Spalte listet alle Lastfälle und Kombinationen auf, die aus dem verknüpften FEA-Modell importiert wurden. Die zweite Spalte zeigt die Lastfälle und Lastkombinationen in den Ergebnisklassen, die für die Berechnungen im Checkbot-Projekt verwendet werden. Standardmäßig wird eine Ergebnisklasse mit allen Lastkombinationen verwendet. Die dritte Spalte zeigt außerdem detaillierte Beschreibungen des aktuell ausgewählten Elements an.

Importierte Lasteffekte können manuell den Ergebnisklassen neu zugewiesen werden. Ergebnisklassen dienen dazu, Lasteffekte in bestimmte Gruppen zu sortieren, was den Bemessungsprozess vereinfachen und beschleunigen kann. Ergebnisklassen können mit dem Symbol „+“ hinzugefügt und per Rechtsklick mit der Maus entfernt werden. Lastfälle und Kombinationen können einer Ergebnisklasse zugewiesen werden, indem Sie sie aus der ersten Spalte unter die entsprechende Ergebnisklasse in der zweiten Spalte ziehen.

Checkbot visualisiert außerdem die Schnittgrößen der importierten Kombinationen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Verbindungen/Bauteile oder wählen Sie alle aus und wählen Sie die anzuzeigenden Lastkombinationen und Schnittgrößen aus.

Bitte beachten Sie, dass je nach FEA-Software nicht alle Lastkombinationen mit Checkbot kompatibel sind (z. B. dynamische Kombinationen, nichtlineare Kombinationen). Einige Kombinationen werden möglicherweise als Lastfälle importiert, die sich jedoch nicht auf die Ergebnisse auswirken. Prüfen Sie stets die bekannten Einschränkungen des jeweiligen BIM-Links:
Der Lastkonfigurator ermöglicht es Ihnen, bei komplexen Strukturen die Auswertung kritischer Effekte* zu aktivieren. Diese Funktion wählt Lastfälle und Kombinationen mit maximalen und minimalen Lasteffekten aus und filtert die übrigen heraus. Dabei werden die Spannungen in den oberen und unteren Randfasern des Querschnitts berücksichtigt, um die Normnachweise zu beschleunigen.
* Die Funktion Kritische Effekte auswerten wurde seit Version 25.1.2 entfernt und durch die Funktion Lastextrema berechnen ersetzt.
Funktion „Lastextrema berechnen“
In Projekten mit vielen Knoten und Lastkombinationen werden ähnliche Verbindungen mit sehr ähnlichen Lasteffekten wiederholt berechnet. Um den Berechnungsprozess zu beschleunigen, können Sie die Schaltfläche Lastextrema berechnen verwenden, um nur die Lastextrema mit den kritischen Lasteffekten zu definieren. Dadurch verringern sich die Anzahl der untersuchten Lasteffekte sowie die Berechnungszeit. Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel.

Dynamische Gruppierung
Die Gruppierungsfunktion erstellt automatisch Gruppen auf Grundlage der Typologie und/oder der Querschnitte. Die Gruppen werden anschließend nach der Anzahl der angeschlossenen Bauteile von der einfachsten zur komplexesten geordnet. Jede Gruppe wird durch die Referenzverbindung (in der Baumansicht unterstrichen) repräsentiert, die als übergeordnete Verbindung die Bemessung der gesamten Gruppe steuert. Alle anderen Verbindungen werden als untergeordnete Verbindungen behandelt.
- Referenzverbindung (die unterstrichene) - hier erstellen Sie die Bemessung und die Einstellungen für die Verbindung
- Untergeordnete Verbindungen (alle übrigen in der Gruppe) - die Bearbeitung ist deaktiviert, Bemessung und Einstellungen werden von der Referenzverbindung übernommen
Alle Operationen, die der Referenzverbindung hinzugefügt werden, werden automatisch auf die untergeordneten Verbindungen übertragen, um wiederholte Arbeit zu vermeiden. Dies gilt auch für Projekteinstellungen, die Lastposition und den Modelltyp. Die Anpassung der untergeordneten Verbindung ist deaktiviert. Sind Anpassungen erforderlich, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verbindung und wählen Sie „Aus Gruppe entfernen“. Sobald eine Verbindung aus der Gruppe entfernt wurde, werden auch alle aus der Referenzverbindung kopierten Operationen gelöscht.
Die Referenzverbindung wird beim Import als erster ausgewählter Knoten der jeweiligen Gruppe im globalen tragwerksbezogenen Modell festgelegt und NICHT anhand der höchsten Lasten innerhalb der Gruppe. Untergeordnete Verbindungen können höhere Lasten aufweisen als die Referenzverbindung.
Um die Referenzverbindung zu ändern, müssen Sie die Gruppe auflösen, eine neue Gruppe mit der einzelnen gewünschten Verbindung als Referenz erstellen und anschließend die übrigen Verbindungen dieser Gruppe zuweisen.
Benutzerdefinierte Gruppen
Darüber hinaus können Anwender eigene Gruppen erstellen. Dies ermöglicht eine weitergehende Anpassung und eine Organisation entsprechend den spezifischen Projektanforderungen.

Um eine bestimmte Verbindung als Referenz festzulegen, erstellen Sie zunächst eine Gruppe, die nur die gewünschte Referenzverbindung enthält. Sobald die Gruppe mit der einen Referenzverbindung erstellt wurde, fügen Sie der Gruppe die anderen Verbindungen hinzu. Sie können mehrere Verbindungen auswählen und deren Gruppe mit einem Klick ändern.
Gruppierung in der Baumansicht
Keine ordnet die Verbindungen ausschließlich nach Gruppen.
Die Gruppierung nach Typologie berücksichtigt die Anzahl der Bauteile und ihre relative Lage (Träger-Träger, Träger-Stütze). Die Drehung der Bauteile wird nicht berücksichtigt. Die dynamischen Gruppen werden ebenfalls berücksichtigt.
Die Gruppierung nach Typologie, Querschnitt (Anordnung) unterscheidet die Typologiegruppen nach den bemessenen Querschnittstypen. Beispielsweise gehören ein HEB 200 und ein HEB 220 zu einem Querschnittstyp. Die Gruppierung nach Typologie und Anordnung ist standardmäßig eingestellt. Die dynamischen Gruppen werden ebenfalls berücksichtigt.

Veröffentlicht in IDEA StatiCa Version 25.0.
Ausrichtung der Bauteile nach Querschnitt
Mit der Einzel-, Mehrfach- oder Bereichsauswahl können Anwender lokale und globale Exzentrizitäten effektiv eingeben und Bauteile so ausrichten, dass ihre Oberflächen im gesamten in Checkbot importierten tragwerksbezogenen Modell übereinstimmen.
Dies ist ein notwendiger Schritt zwischen dem aus der FEA-Software importierten globalen Modell, in dem die Geometrie vereinfacht ist, und dem CAD-basierten Bemessungsmodell in IDEA StatiCa Connection, in dem die Geometrie der realen Konstruktion entspricht.
Um die Bereichsauswahl durchzuführen, klicken Sie auf das Symbol Mehrere Bauteile mit Bereichsauswahl auswählen in der 3D-Szene und wählen Sie die Bauteile aus. Ziehen Sie von links nach rechts – es werden nur Bauteile innerhalb des Auswahlbereichs einbezogen, und ziehen Sie von rechts nach links – es werden auch Bauteile einbezogen, die den Auswahlbereich schneiden. Deaktivieren Sie die Bereichsauswahl, indem Sie erneut auf das Symbol klicken oder die ESC-Taste drücken.

Sie können Exzentrizitäten für einzelne oder mehrere Bauteile gleichzeitig eingeben. Wählen Sie das Lokale oder Globale Koordinatensystem und geben Sie die positive oder negative Exzentrizität für den Anfangs- und Endpunkt des Bauteils in X-, Y- oder Z-Richtung ein.

Um Bauteile auszurichten, wählen Sie die Bauteile aus, die gemeinsam ausgerichtet werden sollen, und wählen Sie die Option Einfügepunkt, um z. B. an der Oberseite, am Schwerpunkt, an der linken Oberfläche usw. auszurichten.

Der Einfügepunkt ermöglicht die Auswahl mehrerer Punkte über den Querschnitt des Bauteils. FEA-Programme verwenden für die Einfügepunkte üblicherweise Kürzel, die in der Checkbot-Liste wie folgt übersetzt werden:
| G | Schwerpunkt | Tr | Oben rechts | C | Mitte |
| Gt | Oben | Tl | Oben links | Ct | Mitte oben |
| Gb | Unten | Br | Unten rechts | Cb | Mitte unten |
| Gl | Links | Bl | Unten links | Cl | Mitte links |
| Gr | Rechts | Cr | Mitte rechts |

Hinweis: Die Schnittgrößen werden bei der Ausrichtung oder bei hinzugefügter Exzentrizität nicht aktualisiert. Dies kann infolge der geänderten geometrischen Anordnung zu zusätzlichen Biegemomenten in den betroffenen Bauteilen führen. Um dies zu vermeiden, sollten die Ausrichtung und die Exzentrizitäten vor dem Import in Checkbot im globalen FEA-Modell korrekt eingestellt werden.
Diese Funktion kann bei FEA-Software eingeschränkt sein, wenn der BIM-Link mit IDEA StatiCa vom FEA-Hersteller oder von einem Dritten entwickelt wurde – prüfen Sie die Liste der unterstützten Integrationen.
Veröffentlicht in IDEA StatiCa Version 25.1.
Bauteile zusammenführen
In manchen Fällen kann ein Bauteil im Modell der Berechnungssoftware in mehrere Bauteile unterteilt sein, obwohl es in Wirklichkeit ein durchgehendes Bauteil ist. In solchen Fällen kann die Funktion Zusammenführen dies korrigieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der geteilten Bauteile, die Sie zusammenführen möchten, und aktivieren Sie die anderen Bauteile, die Sie verbinden möchten. Bitte beachten SSie, dass nur Bauteile zusammengeführt werden können, die entlang desselben X-Vektors ausgerichtet sind.
Wenn Sie ein Zusammenführen rückgängig machen müssen, können Sie außerdem mit der Schaltfläche Teilen bereits zusammengeführte Bauteile wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen.

Verbindungen zusammenführen
Verbindungskonfigurationen mit mehreren nahe beieinander liegenden Knoten, die in einem Verbindungsmodell (eine Verbindung) berechnet werden sollen, werden möglicherweise als zwei getrennte Verbindungen importiert. Dies tritt typischerweise bei exzentrischen Diagonalen auf.

Löschen Sie per Rechtsklick auf das Kästchen in der 3D-Szene oder durch Auswahl in der Baumansicht alle Verbindungselemente (Knoten), die durch leere Kästchen dargestellt werden, bis auf eines. Fügen Sie alle Bauteile, die zu dieser einen Verbindung gehören, mit dem Pfeilsymbol neben dem Parameter Verbindungsbauteile hinzu (Auswahl rot hervorgehoben).
Connection-Manager
Für eine übersichtliche Darstellung des Projekts bietet Checkbot einen zusammengefassten Projektstatus. Dieser zeigt die Gesamtzahl der Verbindungen, wie viele noch bemessen werden müssen und wie viele bereits geprüft wurden. Außerdem wird angezeigt, wie viele Verbindungen den Normnachweis bestanden haben oder nicht, sodass Anwender den Projektfortschritt auf einen Blick erfassen können.
Um die Übersicht aufzurufen, klicken Sie in der Baumansicht auf Verbindungen und alle Daten werden angezeigt.

Darüber hinaus ist jede Verbindung durch die folgenden Symbole gekennzeichnet, um einen schnellen Überblick zu ermöglichen.

- Zahnrad – nicht bemessen
- Zahnrad mit Häkchen – bereit für die Berechnung
- Grünes Häkchen – berechnet und Normnachweise erfüllt
- Rotes Kreuz – berechnet, aber Normnachweise nicht erfüllt
- Ungültige Bemessung – nach einer Synchronisierung oder Aktualisierung des tragwerksbezogenen Modells erfüllt die untergeordnete Verbindung die Parameter der Referenzverbindung nicht mehr. Eine Aktualisierung der Bemessung oder eine erneute Gruppierung ist erforderlich.
Farben der Kästchen in der 3D-Szene
Ein ausgewähltes Verbindungselement wird in der 3D-Szene mit einem orangefarbenen Drahtmodell hervorgehoben. Alle Verbindungen, die zur selben Gruppe wie die ausgewählte Verbindung gehören, werden mit einem gelben Drahtmodell hervorgehoben.

Der Status der Verbindung ist nicht nur in der Baumansicht, wie oben erwähnt, sondern auch direkt in der 3D-Szene sichtbar und wird durch die folgenden Farben dargestellt:
- keine - noch zu bemessen
- blau - bereit zur Berechnung
- grün - berechnet und Normnachweise erfüllt
- rot - berechnet, aber Normnachweise nicht erfüllt

Veröffentlicht in IDEA StatiCa Version 25.0.
Beulanalyse für alle Verbindungen berechnen
Die Beulanalyse kann für ausgewählte Verbindungsgruppen gesammelt berechnet werden. Standardmäßig ist die Beulanalyse ausgeschaltet. Um die Beulanalyse einzuschalten, wählen Sie die Referenzverbindung aus und aktivieren Sie das Kombinationsfeld Beulen.
Der niedrigste Beulfaktor wird in der Registerkarte der Gesamtergebnisse im Checkbot-Fenster angezeigt und außerdem dem Bericht hinzugefügt.

Veröffentlicht in IDEA StatiCa Version 25.1.
Gleichzeitiges Arbeiten mit Checkbot und dem Connection-Fenster
Insbesondere beim Arbeiten an Computern mit zwei Bildschirmen sollten Sie das Fenster der Connection-Anwendung, nachdem es aus Checkbot geöffnet wurde, nicht schließen. Wechseln Sie einfach zurück zur Checkbot-Anwendung und öffnen Sie ein weiteres Verbindungselement. Das Connection-Fenster wird schnell neu geladen. Das ist deutlich schneller, als das Connection-Fenster für jedes geprüfte Verbindungselement zu schließen und erneut zu öffnen.

Sammelbericht
Der Bericht kann für alle Verbindungen im Projekt auf einmal oder nur für ausgewählte Verbindungen erstellt werden. Der Detaillierungsgrad, die Anzahl der enthaltenen Kapitel und zusätzliche handschriftliche Notizen mit Bildern können in der Registerkarte Bericht angepasst werden. Wie der Bericht entsprechend angepasst wird, ist in diesem Artikel beschrieben.

Export nach Connection
Wenn Checkbot über einen BIM-Link mit Fremdsoftware verbunden ist, können Geometrie und Eigenschaften der Bauteile nicht bearbeitet werden, die Bearbeitung ist deaktiviert. Sind solche Änderungen erforderlich, können Sie jedes Verbindungselement aus Checkbot in eine einzelne IDEA StatiCa Connection-Datei exportieren und jeden Teil des Modells bearbeiten. Sie können eine Verbindung exportieren oder mehrere Verbindungen gleichzeitig auswählen.
Die exportierte einzelne Connection-Datei ist unabhängig vom Checkbot-Projekt. Daher ist keine weitere Synchronisierung mit dem tragwerksbezogenen FEA-Modell oder dessen Verwaltung in Checkbot möglich.

Veröffentlicht in IDEA StatiCa Version 25.0.
Export nach IFC
Das Format Industry Foundation Classes (IFC) ist ein offenes, herstellerneutrales Datenformat, das den Datenaustausch ermöglicht. Checkbot ermöglicht es Ihnen, alle ausgewählten Verbindungen in ein IFC-Modell zu exportieren oder Verbindungen als einzelne IFC-Dateien in einen bestimmten Ordner zu exportieren.
Der Export enthält die globalen Koordinaten des Verbindungspunkts (Connection Point) – die tatsächliche Lage einer Verbindung im Projekt.

Export nach Hilti PROFIS Engineering
Hilti PROFIS Engineering Suite ist eine benutzerfreundliche, cloudbasierte Software zur Bemessung und Berechnung von Ankern. Durch die Auswahl eines Knotens mit einem verankerten Bauteil können Anwender die Daten mit der Schaltfläche Exportieren direkt nach Hilti PE exportieren und so die genaue Übertragung der relevanten tragwerksbezogenen Daten für weitere Berechnungen sicherstellen.
Dieser gesamte Workflow steht sogar mit einer IDEA StatiCa Basic-Lizenz zur Verfügung, ist also kostenlos nutzbar. Wie das Plug-in verwendet wird, ist im folgenden Artikel Schritt für Schritt beschrieben, der auch über die Schaltfläche Mehr erfahren in Checkbot erreichbar ist.

Synchronisierung
Nachdem alle erforderlichen Elemente importiert wurden, können Sie mit der Schaltfläche Sync Änderungen aus dem Quellprojekt im IDEA StatiCa-Modell einfach erkennen und übernehmen. Diese Änderungen können Aktualisierungen von Dicken, Querschnitten oder Änderungen der Eigenschaften von Schweißnähten und Schrauben umfassen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Aktualisierungen keine neuen oder gelöschten Komponenten wie Platten, Bauteile, verschobene Elemente oder Lastkombinationen enthalten dürfen. In solchen Fällen müssen Sie das aktuelle Checkbot-Projekt (den Ordner) löschen und erneut importieren.
Bitte beachten Sie, dass die Synchronisierung in IDEA StatiCa nur in eine Richtung funktioniert, vom Quellprogramm zu IDEA StatiCa, nicht umgekehrt.
- FEA-Lösung – die Synchronisierung hat keinen Einfluss auf Bemessungsoperationen (Schnitt, Stirnplatte, ...)
- CAD-Lösung – die Synchronisierung hat keinen Einfluss auf Lasteffekte (außer bei Revit, das das Berechnungsmodell mit Ergebnissen enthalten kann)
Synchronisierung über BIM-Links (FEA/CAD nach Checkbot):
Wenn später Änderungen am Modell der Fremdsoftware vorgenommen werden, müssen Sie das Checkbot-Projekt erneut öffnen und die Schaltfläche Sync drücken, damit alle Aktualisierungen aus dem Modell der Fremdsoftware in Checkbot übernommen werden. Die Schaltfläche Sync ist nur aktiviert, wenn die Checkbot-Datei über die Fremdsoftware geöffnet wird.

Beachten Sie: Die Schaltfläche Sync ist nur aktiv, wenn Checkbot über einen BIM-Link aus der Fremdsoftware geöffnet wird.

Synchronisierung über Datendateien (IOM/SAF nach Checkbot):
Sie können auch Ihr Checkbot-Projekt synchronisieren, das ursprünglich aus IOM/SAF-Dateien importiert wurde. Klicken Sie einfach auf „IOM/SAF importieren“ und wählen Sie die neu erzeugte IOM/SAF-Datei Ihres Projekts aus. Dadurch werden die ursprünglich importierten Daten im Checkbot-Projekt überschrieben, während Ihre gesamte dortige Arbeit (Verbindungsbemessung, Gruppierung usw.) erhalten bleibt. Die ursprüngliche und die neue IOM/SAF-Datei müssen dieselbe Datenstruktur mit identischen IDs aller Elemente enthalten.
Beachten Sie, dass alle Änderungen, die direkt in IDEA StatiCa vorgenommen wurden (z. B. an Querschnitten, Exzentrizitäten, Lastkombinationen oder Operationen), bei der Synchronisierung mit dem Quellprojekt überschrieben werden. Dieselbe Regel gilt, wenn die Exzentrizitäten in IDEA StatiCa geändert werden.
Wenn Sie beispielsweise eine Verbindungsbemessung in IDEA StatiCa Connection anpassen, die ursprünglich aus Tekla Structures importiert wurde, und anschließend synchronisieren, werden Ihre Änderungen in IDEA StatiCa durch die aktuellen Bemessungsdaten aus Tekla Structures ersetzt.
Veröffentlicht in IDEA StatiCa Version 25.0, aktualisiert in IDEA StatiCa Version 25.1.



